Basics
Geschichte des Stand Up Paddlings

Robby Naish in der Welle vor Hawaii
Stand Up Paddling ist die neue Wassersportart, mit Wurzeln im Wellenreitbereich und hat in den USA/Hawaii eine lange Historie. Es gibt Hinweise, dass schon die alten pazifischen Inselvölker Paddel und Bretter nutzten, um sich im Wasser fortzubewegen und die Wellen abzugleiten. Demnach würde es sich bei SUP um eine frühe Verbindung der beiden traditionellen polynesischen Disziplinen Kanupaddeln und Surfen handeln. Seine erste Popularität hat Stand Up Paddling in den 60er Jahren erfahren. Zunächst waren es die Beach Boys auf Hawaii, die mit großen Boards auf das Meer hinaus paddelten um ein wachsames Auge auf ihre Surfschüler zu werfen – daher auch der Begriff Beach Boy Surfing, der gleichbedeutend mit Stand Up Paddling verwendet wird. Die Einführung der leichteren Shortboards beim Wellenreiten führte jedoch dazu, dass SUP etwas in Vergessenheit geriet. Es war vor allem Robby Naish, der das Stand Up Paddling wiederentdeckte. Mittlerweile findet diese Sportart immer mehr Verbreitung und hat sich schon länger als der neue Trend in der Wassersportszene etabliert.
SUP leicht gemacht

Stand Up Paddling im Flat Water
Der Trendsport ist auch von ungeübten Wassersportlern jedes Alters und jeden Könnens leicht zu erlernen: Benötigt wird dazu ein Board, optisch ein überdimensionales Surfbrett und ein Paddel. Der SUP Rider bewegt sich aufrecht auf einem Surfbrett stehend mit Hilfe eines Paddels fort und kann somit gezielt in der Strömung oder Welle lenken. Am besten beginnt man an einem windstillen Tag und versucht zunächst, die Balance auf dem Brett zu halten. Dafür auf das Brett legen und aus dieser Position auf die Knie setzen. Da die SUP Boards breiter sind, bringen sie eine hohe Kippstabilität mit, zusätzliche Balance bringt das Paddel. Dann anfangen zu paddeln, dabei den oberen Arm gestreckt halten, das spart Kräfte. Das Paddel immer nah am Board durch das Wasser ziehen. Als nächstes versuchen, in der Mitte des Boards zu stehen und die Balance zu halten. Gelenkt wird mit dem Paddel.
SUP als Workout

SUP trainiert den ganzen Körper
SUP kann auf allen Wasseroberflächen von Sportlern jedes Alters und jeden Könnens ausgeführt werden. Einzige Voraussetzung: Schwimmkenntnisse, wenn man doch mal vom Brett fällt.
Der umweltfreundliche neue Trendport bietet ein perfektes, ganzheitliches und gelenkschonendes Ausdauer-Training für Jedermann und erfüllt hierdurch die Anforderungen des Bewegungs- und Gesundheitstrends in Deutschland. Trainiert wird der ganze Körper, denn um sich auf dem Board fortbewegen zu können, muss der ganze Körper unter Spannung sein. Die Oberkörpermuskulatur, Bauch und Rücken werden gestärkt, das Ausbalancieren gibt den Beinen eine Extraportion Training. Außerdem wird das Gleichgewicht trainiert.
